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Vor genau 10 Jahren ist die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft getreten. Sie fördert die Chancengleichheit von Menschen mit Behinderung. Hauptziel dabei ist die Inklusion, also das gemeinsame Leben und Lernen von Menschen (vgl. Artikel 24 der UN-BRK).

 

Die Kunterbunte INklusionist eine Initiative von Eltern, die Inklusion leben. Inklusion ist gelebte Vielfalt. Sie bereichert und ist für jeden wertvoll. Damit sie gelingt, wurden bereits viele Gesetze geändert oder neu geschaffen – diese gilt es nun umzusetzen. Denn im Vergleich zu anderen Bundesländern findet in Bayern deutlich weniger Inklusion statt, lediglich 23% der Kinder mit Beeinträchtigungen besuchen hier die Regelschulen.

 

Unser Schul- und Arbeitssystem ist auf Diversität noch nicht ausgerichtet. Leuchtturm-Projekte bei uns in Bayern und auch in anderen Vorbildstaaten wie z.B. Finnland, zeigen, dass Inklusion gelingt und jedes Kind von einem individualisierten Schulsystem profitiert! Es ist also keine Frage des Know-hows, sondern eine des guten Willens.

 

 

Unser Motto lautet:

 

            „Die Hilfe muss dem Kind folgen!     

                                                                                Nicht das Kind der Hilfe.“

 

 

Die gesetzlichen Grundlagen hierfür sind in Bayern schon weitestgehend geschaffen. Die gesellschaftliche Umsetzung ist aber noch nicht befriedigend und das wollen wir, die „Kunterbunte INklusion“, als unabhängige Elterninitiative verändern.

 

 

 

Inklusion vor Ort bietet Vorteile für ALLE:


  • Kinder ohne Beeinträchtigung profitieren durch das Zusammenleben

       und –lernen (u.a. Erweiterung der Sozialkompetenz und Empathiefähigkeit)

  • Kinder mit Beeinträchtigung werden sichtbar, aufgenommen und

       integriert - das Wort „Behinderung“ verliert seinen Schrecken

  • Es eröffnen sich neue Chancen, eine Rolle in der Gesellschaft zu finden
  • Die späteren Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt steigen

 

Unsere Vorstellungen und Ziele – als Pioniere einer inklusiven Gesellschaft:

  • Inklusion vorleben: in der Öffentlichkeit, Stadt/Gemeinde, in der Nachbar-schaft, bei Freunden und Verwandten
  • Selbstverständliches Zusammenleben fördern, a. durch die Planung und Umsetzung inklusiver Freizeitprojekte
  • Gemeinsame Aktivitäten auch über die Schule hinaus, in Vereinen und Kirchen
  • Hilfsangebote und Hilfe zur Selbsthilfe für betroffene Familien
  • Unterstützung bei inklusiver Beschulung an den Sprengelschulen
  • Aufklärung zum Abbau von gedanklichen Barrieren durch Schulungen, Se-minare und Infoveranstaltungen
  • Verantwortliche in Politik, Gesellschaft, Kirche, Vereinen und Verbänden sensibilisieren und ihrer Verantwortung in Bezug auf Inklusion bewusst machen
  • die Umsetzung bestehender Gesetze einfordern
  • Netzwerkaufbau, Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, Vereinen, Verbänden, Politik und Behörden
  • Unterstützung von Schulen, Kindergärten, Volkshochschulen, Unternehmen etc. beim Aufbau inklusiver Strukturen
  • Unterstützung bei der Ausbildungs- oder Arbeitssuche auf dem ersten Arbeitsmarkt
  • Inklusive Wohnmöglichkeiten bieten günstigen Wohnraum auch für Studentenund Azubis.